LaborkaninchenHilfe

e.V.

Patentiere des Vereins


Einige Laborkaninchen können aufgrund ihres Gesundheitszustandes  auf längere Dauer nicht weiter vermittelt werden. Diese Tiere dürfen in eine Pflegestelle ziehen, um sich zu entwickeln und zu gesunden. Dies ist in der Regel mit kostenintensiver Diagnostik und Behandlung verbunden.
Mit einer Patenschaft helfen Sie uns, diese Tiere zu betreuen und eine Vermittlungsfähigkeit zu erreichen. 
Bei den freigelassenen Kaninchen sind auch Tiere dabei, die aufgrund körperlicher oder psychischer Beeinträchtigungen eine höhere Verweildauer in den Pflegestellen haben und/oder schwer zu vermitteln sind. 
Diese Kaninchen sollen in den Pflegestellen unter liebevoller Pflege gesund und in ihrer Entwicklung gefördert werden, damit auch sie die Chance auf ein schönes Zuhause erhalten können.
Auch sogenannte "Rückläufer" (vermittelte Laboris, die ihr Zuhause verloren haben) gehören dazu. Sie kehren häufig auch mit einem Partnertier zurück, da sich die Lebensverhältnisse der Halter unvorhersehbar verändert haben und eine Trennung vom Partnertier dem Verein zwar Kosten sparen würde, aber den dramatischen Einschnitt im Leben des Laboris noch vergrößern würde. Dies halten wir für unzumutbar.

Um die Versorgung und Unterbringung dieser Pflegefälle zu gewährleisten, bietet der Verein Patenschaften an. Unabhängig von dieser Form der Unterstützung, können Sie auch eine einmalige Impfpatenschaft  oder  Kastrapatenschaft übernehmen. 


Hier stellen wir unsere Patentiere einzeln vor. Leider sind wir noch nicht für alle Patentiere eine einzel Vorstellung, dieser werden aber nach und nach folgen.


Felia

Felia wurde  Anfang 2019 geboren und kam mit 10 Wochen ins Labor. Sie durfte das Labor Ende 2019 verlassen. Felia hat  sehr viel Angst vor Menschen und zu Beginn auch geschrien. Sie lief gegen die Wände des Pflegeraums und fand in ihrer Panik keine Zuflucht. Es dauerte sehr lang bis Felia sich an die Routine auf der Pflegestelle gewöhnt hatte. Sie war " das unsichtbare Kaninchen ". Nachdem die Impfungen absolviert waren, fand Felia im März 2020 Interessenten und durfte zu einem Männchen ziehen Leider kamen die beiden nicht zurecht und dies lag an Felia, denn sie biss ihren Partner. Aus der Traum vom Zuhause!   In der Pflegestelle entschied man sich im Mai für einen Umzug der Kleinen in ein Aussengehege mit Sichtkontakt zu anderen Kaninchen und Buddelmöglichkeit. Felia entspannte sich etwas, die Angst vor Menschen blieb. Erneut fanden sich nette Interessenten, denen es vollkommen egal war, dass sie sich niemals anfassen lassen würde  leider endete auch diesmal die Vergesellschaftung nicht gut. Felia wurde heftig verletzt und musste operiert werden  sie wäre fast gestorben. Nun ist die kleine Maus wieder in der Pflegestelle und wir wollen ihr viel Zeit geben um gesund zu werden und das Erlebte zu verarbeiten.
Felia ist "speziell", aber wir möchten sie unterstützen irgendwann ein normales Kaninchenleben zu führen! Dafür braucht es Paten, die ihre Versorgung in der Pflegestelle sichern.

Lieblingsnaschi: Cranberries

Großer Wunsch: Wärmelampe für den Stall

Lieblingsfutter: Spitzkohl von Lidl

Aktuelle Behandlung: Schmerzmittel, Antibiotika, Bachblüten